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Die erste Befragung der Ärzte in Weiterbildung durch das KANN läuft.

Mit dem Projekt „SoRGSAM – Stresserleben und Gesundheitsverhalten im Medizinstudium und in der ärztlichen Weiterbildung“ möchten wir in einer Online-Umfrage Ihre Situation als Ärzte in Weiterbildung erfassen. Wir erheben die empfundene Stressbelastung und dazugehörige Bewältigungsmuster im Medizinstudium und in der ärztlichen Weiterbildung. Aus den Ergebnissen werden dann konkrete Interventions- und Handlungsmaßnahmen entwickelt.

Wir möchten Sie einladen, uns bei unserem Forschungsvorhaben zu unterstützen.

Wie profitiere ich von der Teilnahme?

  • Nach Abschluss der Befragung (vsl. 09/2019) können Sie Ihr persönliches Stressbewältigungsprofil erhalten.
  • Sie tragen dazu bei, Maßnahmen für die Reduktion der Stressbelastung und Unterstützungsangebote bei der Stressbewältigung in der Weiterbildung zu entwickeln.

Was muss ich tun?

  • Sie gehen auf den Link der Online Befrageung.
  • Nach Einwilligung zur Teilnahme werden Sie aufgefordert, einen persönlichen, sechsstelligen Code zu erstellen. Bitte aufheben – mit diesem Code können Sie nach Abschluss der Studie bei der Studienleitung ihr persönliches Ergebnis abfragen.
  • Sie beantworten die Fragen zu Ihrer aktuellen Situation bzw. Ihren Erfahrungen. Dies wird ca.15 Minuten in Anspruch nehmen.


Wir hoffen, Ihr Interesse geweckt zu haben und freuen uns auf Ihre Teilnahme.

> Hier geht es zur Online-Befragung !

Für Rückfragen können Sie sich gerne bei uns melden.



Für alle, die (noch) nicht wissen, dass die Allgemeinmedizin "rockt ", denen sei dieses Video empfohlen:

Die Allgemeinmedizin rockt!


Fortsetzung: Aus dem Alltag einer Ärztin in Weiterbildung

Meine Weiterbildungszeit in der Allgemeinmedizin – Teil II

Und es war Sommer in der Hausarztpraxis

Endlich war es da, das Sommerloch: die Patientenzahl hat sich im Vergleich zum 1. Quartal deutlich reduziert, so dass ich mehr Zeit zum Nachdenken, Nachlesen und auch zum Quatschen mit den Kolleginnen und MFAs hatte.
Und die Sommerpatienten sind auch ganz andere Fälle, obwohl es doch die gleichen Menschen sind. Gefehlt haben die Patienten mit nicht akuten und nicht gravierenden Erkrankungen, sie haben das Sommerloch ausgemacht und vermutlich selber den Sommer genossen…
Im Großen und Ganzen könnte ich die „SOMMER-Patienten“ grob in drei Gruppen einteilen:

  1. Klassische SOMMER-Probleme:
    Sonnenbrand, Sonnenstich, Zecken, entzündete Insektenstiche
    und dann natürlich SOMMER-Knie mit Schürfwunden aller Ausmaße und ein paar Schnittwunden an den Füßen (Glasflaschen sind im Schwimmbad also zu Recht verboten).
  2.  Routine: Checks und DMPs wie immer
  3.  Ein paar Patienten mit gravierenden und akuten Problemen!

Genau für diese Patienten war im Sommer mehr Zeit zum Nachdenken, Untersuchen, nochmal Nachdenken und Nachfragen, so dass ich die Versorgung dieser Patienten als extrem positiv empfunden habe.

Sommer, Sonne, Urlaub: das führt mich zu einem anderen Thema, welches mich immer wieder neu beschäftigt: DocHoliday!
Was ist angemessen beim Krankschreiben? Wieviel Zeit benötigt man zum Gesundwerden? Wie unterscheide ich zwischen akuter (und auch chronischer) Arbeitsunlust und Krankheit?

Zuerst bin ich dem Wohl des Patienten verpflichtet, aber irgendwie auch der Allgemeinheit.
Ich versuche, mir selber Regeln aufzustellen:
2 Tage bei Magen-Darm, 3 Tage bei Infekt der oberen Atemwege, 3 Tage bei Lumbago: "Kommen Sie doch bitte wieder, wenn es nicht besser geht."

Aber was ist mit den Menschen, die schwer körperlich arbeiten? Vielleicht draußen bei großer Hitze oder Regen? Meine 3-Tage-Regel kippelt.
Die 3-Tage-Regel stellt mich auch vor das Dienstagsproblem: Entgeisterte Blicke: "Ich soll den Freitag wieder arbeiten?!"
Ich übe mich darin, die enttäuschten Erwartungen der Patienten auszuhalten, bin da aber nicht konsequent: Bin ich selber erschöpft und müde, dann habe ich keine Lust, mich dem Konflikt zu stellen und knicke ein. Habe ich mich heute schon geärgert und „missbraucht“ gefühlt, werde ich strenger.-

Nun wird es Herbst und es stehen einige Fortbildungen in meinem Kalender, die mich hoffentlich weiter bringen! Vielleicht sehen wir uns?

(Verfasserin ist der Redaktion bekannt.)

Meine Weiterbildungszeit in der Allgemeinmedizin – Teil I

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Ein Artikel aus dem Ärzteblatt:

Ab Anfang 2018 werden die Angebote der sogenannten Kompetenzzentren Weiterbildung nahezu flächendeckend zur Verfügung stehen. Darauf hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hingewiesen. 

Die Zentren bieten überregionale Angebote für eine bessere Weiterbildung an, zum Beispiel Begleitseminare und Mentoring-Programme für Ärzte in der Weiterbildung sowie Train-the-Trainer-Fortbildungen für Weiterbilder. In den vergangenen Monaten sind auf der Basis des § 75 a des fünften Sozialgesetzbuches in 13 Kassenärztlichen Vereinigungsbezirken (KV-Bezirken) solche Zentren entstanden.

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Begleitseminare für Ärzte in Weiterbildung

Tag der Allgemeinmedizin an der MHH*

Für Ärzt*innen in Weiterbildung stehen folgende Seminare offen:
- Burnout ≠ Burnout – Hausärztinnen und Hausärzte reagieren anders
- Hypertonie - Kritische Diskussion der neuen Leitlinien
- Let`'s talk about sex - Kompaktseminar der deutschen Aidshilfe
- Frailty - die unerkannte Gefahr!
- Häusliche und sexuelle Gewalt - Was sollten Hausärztinnen und Hausärzte wissen?
- Rationale Antibiotikatherapie
- Palliativmedizin - Was Sie schon immer über SAPV etc. wissen wollten!
- Update Arbeitsmedizin in der Hausarztpraxis

20.03.2019 (9:00-17:00) in Hannover

"Freude mit Formularen"/ Schulter-Nacken-Beschwerden (Ganztagsseminar) mit AhF

1. „Freude mit Formularen“
(Modul 8 des „Werkzeugkastens“ des Hausärzteverbandes:
(Dr. med. Heinz Giesen /Dr. med. Akin Yilmaz-Neuhaus):
Die Formulare in der Hausarztpraxis sind vielen Kollegen ein Graus. Dennoch ist der Umgang mit vielen Formularen notwendig und unumgänglich. Vor allem „Neu-Niedergelassene“ profitieren von Tipps zur Zeiteffizienz und den praktischen Erfahrungen der Referenten.

2. Untersuchung und Behandlung von Schulter-Nacken-Beschwerden
(Dr. med. Claudia Kampmann, Hausärztin aus Verden/Dr. med. Ralf Kampmann, Hausarzt aus Verden)

22.05. - 22.05.2019 in Bremen

67. Woche der Praktischen Medizin auf Langeoog*

im Programm der Fortbildungswoche der ÄKN findet ihr wieder das Allgemeinmedizinische Update! Kurse, die nur für euch stattfinden:
Den 'Werkzeugkasten', das Hands On-Training oder 'Freude mit Formularen' könnt ihr eine ganze Woche lang genießen.
Die Teilnahme wird vom KANN gesponsert!
Besonders empfehlenswert für Quereinsteiger*innen!
Wer schon teilgenommen hat, weiß: Die Woche auf Langeoog ist sehr familienfreundlich und wie ein kleiner Urlaub.

03.06. - 07.06.2019 in Langeoog
Train the Trainer-Seminare für Weiterbilder