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Die junge Allgemeinmedizin – ein Fotowettbewerb zum 53. DEGAM Kongress 

Sende uns ein Foto zu, wie du dich als junge/r AllgemeinmedizinerIn siehst. Gerne alleine, ebenso gerne im Team oder mit Familie – der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Alle Einsendungen werden in einer Bildergalerie auf dem DEGAM-Kongress in Erlangen im September 2019 ausgestellt. Die Teilnehmer des Kongress wählen aus den Zusendungen das Siegerbild!
Näheres findest du hier.

Allen, die (noch) nicht wissen, dass die Allgemeinmedizin "rockt ", sei dieses Video empfohlen:

Die Allgemeinmedizin rockt!


Aus dem Alltag einer Ärztin in Weiterbildung (Fortsetzung)

Meine Weiterbildungszeit in der Allgemeinmedizin – Teil II

Und es war Sommer in der Hausarztpraxis

Endlich war es da, das Sommerloch: die Patientenzahl hat sich im Vergleich zum 1. Quartal deutlich reduziert, so dass ich mehr Zeit zum Nachdenken, Nachlesen und auch zum Quatschen mit den Kolleginnen und MFAs hatte.
Und die Sommerpatienten sind auch ganz andere Fälle, obwohl es doch die gleichen Menschen sind. Gefehlt haben die Patienten mit nicht akuten und nicht gravierenden Erkrankungen, sie haben das Sommerloch ausgemacht und vermutlich selber den Sommer genossen…
Im Großen und Ganzen könnte ich die „SOMMER-Patienten“ grob in drei Gruppen einteilen:

  1. Klassische SOMMER-Probleme:
    Sonnenbrand, Sonnenstich, Zecken, entzündete Insektenstiche
    und dann natürlich SOMMER-Knie mit Schürfwunden aller Ausmaße und ein paar Schnittwunden an den Füßen (Glasflaschen sind im Schwimmbad also zu Recht verboten).
  2.  Routine: Checks und DMPs wie immer
  3.  Ein paar Patienten mit gravierenden und akuten Problemen!

Genau für diese Patienten war im Sommer mehr Zeit zum Nachdenken, Untersuchen, nochmal Nachdenken und Nachfragen, so dass ich die Versorgung dieser Patienten als extrem positiv empfunden habe.

Sommer, Sonne, Urlaub: das führt mich zu einem anderen Thema, welches mich immer wieder neu beschäftigt: DocHoliday!
Was ist angemessen beim Krankschreiben? Wieviel Zeit benötigt man zum Gesundwerden? Wie unterscheide ich zwischen akuter (und auch chronischer) Arbeitsunlust und Krankheit?

Zuerst bin ich dem Wohl des Patienten verpflichtet, aber irgendwie auch der Allgemeinheit.
Ich versuche, mir selber Regeln aufzustellen:
2 Tage bei Magen-Darm, 3 Tage bei Infekt der oberen Atemwege, 3 Tage bei Lumbago: "Kommen Sie doch bitte wieder, wenn es nicht besser geht."

Aber was ist mit den Menschen, die schwer körperlich arbeiten? Vielleicht draußen bei großer Hitze oder Regen? Meine 3-Tage-Regel kippelt.
Die 3-Tage-Regel stellt mich auch vor das Dienstagsproblem: Entgeisterte Blicke: "Ich soll den Freitag wieder arbeiten?!"
Ich übe mich darin, die enttäuschten Erwartungen der Patienten auszuhalten, bin da aber nicht konsequent: Bin ich selber erschöpft und müde, dann habe ich keine Lust, mich dem Konflikt zu stellen und knicke ein. Habe ich mich heute schon geärgert und „missbraucht“ gefühlt, werde ich strenger.-

Nun wird es Herbst und es stehen einige Fortbildungen in meinem Kalender, die mich hoffentlich weiter bringen! Vielleicht sehen wir uns?

(Verfasserin ist der Redaktion bekannt.)

Meine Weiterbildungszeit in der Allgemeinmedizin – Teil I

Lesen Sie mehr!

Begleitseminare für Ärzte in Weiterbildung

Krebsfrüherkennung und Tumornachsorge (Bremen, mit AhF)

"Vorsorge ist besser als heilen". Davon sind wir alle geprägt. Aber helfen Vorsorge-Untersuchungen unseren Patienten mehr, als sie möglicherweise schaden? Welche Untersuchungen sind überhaupt "Vorsorge"- und welche bestenfalls Früherkennung?
Und wie ist es, wenn eine Tumorerkrankung mal primär behandelt worden war? Wie geht es danach weiter?
Diesen Fragen wollen wir in einem interaktiven Seminar gemeinsam nachgehen."

25.09. - 25.09.2019 in Bremen
Train the Trainer-Seminare für Weiterbilder

Train-the-Trainer intensiv an 3 Nachmittagen

An drei Mittwochnachmittagen in Folge (23.10., 30.10. und 13.11.) wollen wir wichtige Themen der Weiterbildung in der Hausarztpraxis gemeinsam erarbeiten:
1. Nachmittag: Organisation der Weiterbildung (Weiterbildungsermächtigung, WBO, WB-Konzept, Arbeitsvertrag/Gehaltsbemessung, Weiterbildungszeugnis etc.)
2. Nachmittag: Grundsätzliches zum Feedback mit praktischen Übungen; Weiterbildungsgespräche führen
3. Nachmittag: Strukturierung der Weiterbildung sowie Wissensmanagement

23.10. - 13.11.2019 in Braunschweig

21. Bremer Hausärztetag*

Wie immer mit Seminaren auch für ÄiW und WB!
Vorlesungen (z.B. Schwindel in der Hausarztpraxis), interaktive Seminare (Impfen, Selbstfürsorge) und praktische Veranstaltungen (Sonographiekurs, chirurgische Wundversorgung) für ÄrztInnen und medizinische Fachangestellte.
Den Eröffnungsvortrag hält Dr. Christian Figge Direktor der Karl Jaspers Klinik Oldenburg zum Thema 'Medienabhängigkeit und neue Medien'.

Weitere Details folgen in Kürze!

20.11. - 20.11.2019 in Bremen